Wintergemüse

Auch im Winter (insofern dieses Frühlings-Herbst-Mischmasch-Dings als solcher zu bezeichnen ist) gibt’s auf dem Örtchen frisches Gemüse. Zum Beispiel Grünkohl – dieses Jahr sogar in ziemlich rauen Mengen:

Grünkohl

Grünkohl

Bei uns in Bayern kennen den viele ja gar nicht. Dabei ist der soooo lecker (behaupten Judith und Steffen)! Und gesund! Außerdem lässt er sich den ganzen Winter über ernten.

Mit Rosenkohl sind wir ebenfalls bestens versorgt:

Rosenkohl

Rosenkohl

Der ist auch winterhart, nur bei sehr starken Frösten könnte er schwächeln – aber die sind derzeit ja in weiter Ferne.

Ansonsten findet sich Schwarzwurzel auf dem Beet. Die seht ihr auf dem Bild in dieser schnuckeligen Plastikschüssel (die schwarzen, langen Stiele) mitsamt anderem Wurzelgemüse aus dem Felsenkeller (das wurde dort im Herbst in Mörtelkübeln in Sand vergraben):

Vitaminbombe

Vitaminbombe

(Ein Bild der Pflanze findet ihr hier – ganz unten auf der Seite. Aber Achtung, beim Betrachten könnte Sommerweh entstehen!) Schwarzwurzel ist ständig erntbar, solange der Boden nicht zu fest gefroren ist. Bei dem Matschwetter allerdings hat man erst mal gut was zu Putzen – nicht nur das Gemüse. Hier Judiths Gummistiefel nach der Ernte (nach einem Besuch bei Krümel und Fussel im Schweinegehege sehen sich noch schicker aus!):

Gatsch!

Gatsch!

Und noch mal das Gemüse ohne Schüssel – dafür mit Erläuterungen:

Kleine Gemüsekunde

Kleine Gemüsekunde

 

Mitte: Schwarzwurzel

Oben: Rote Beete

Rechts und links unten: Petersilienwurzel

Außerdem dabei – aber vergessen zu fotografieren:  Pastinake (sieht der Petersilienwurzel aber sehr ähnlich)

Unten rechts: Zwiebeln (die wurden im Herbst wohl auf dem Beet vergessen, wegen der milden Witterung hatten sie schon wieder leuchtendes Grün gebildet)

Mitte: Bamberger Hörnla – die waren nicht im Sand, sondern in unserer grooooßen Kartoffelkiste. Leider war die wider Erwarten doch nicht 100 % mäusesicher, außerdem tropft es im Felsenkeller von der Decke (leider weiß keiner warum) und so einige Kartoffeln waren deshalb faulig. Aus dem Grund stand gestern eine spontane Kartoffel-Umsortieraktion auf dem Tagesplan. Niemals langweilig, so ein Bauernhofleben!

So, zurück zu den schönen Seiten des Gemüses: Alles wurde geputzt, die Schwarzwurzel auch grob geschält und dann kam alles geschnippelt mit Öl und Knoblauch auf einem Blech in den Ofen. Beziehungsweise auf zwei Bleche, denn wenn man nicht so dick schichtet, wird alles schön knusprig! Wer ganz viel Platz hat, kann das Wurzelgemüse ganz dünn geschnitten auf dem Blech verteilen. Dann werden es leckere Chips!

Hier das Gemüse, nach dem es im Backofen gebruzelt hat (bis auf die Kartoffeln, die wurden wegen Platzmangel im Wasser gekocht):

Guten Appetit!

Guten Appetit!

Das Ganze gibt natürlich auch einen lecker Eintopf. Aber diese grillig-ölige Variante kommt hier im Hause immer wieder sehr gut an!

Zum Schluss ein Quotenschwein:
Dreckschwein!

Über Alma und Lila

Wir sind die Hofhunde auf dem Örtchen - auch liebevoll Terrortölen genannt. Wer zu Judith und Steffen will, kommt an uns nicht unbebellt vorbei.
Dieser Beitrag wurde unter Grünzeug, Örtchen, Rezepte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Antwort zu Wintergemüse

  1. Pingback: N'bisschen Winter - das stille (w)örtchen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.